Diakonisches Werk im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum

In der Diakonie gewinnt der Auftrag der Kirche Gestalt, Gottes Liebe zur Welt allen Menschen zu bezeugen. Im Diakonischen Werk hält der Kirchenkreis professionelle Beratungsangebote vor.

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Bild: KK Stolzenau Loccum

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Geringere Rente für Zeitungszusteller ?


Eine Vereinbarung in den Koalitionsverhandlungen könnte zu geringeren Rentenansprüchen von Zeitungszustellern führen.

Berlin (sth). Von der Öffentlichkeit bis zum letzten Moment nicht bemerkt, haben die Unterhändler von Union und SPD in den Koalitionsvertrag eine bemerkenswerte Sonderregelung für Zeitungszusteller eingebaut. Unter Verweis auf eine "Sicherung der bundesweiten Versorgung mit Presseerzeugnissen für alle Haushalte" soll demnach der Rentenbeitrag für Zeitungszusteller – die vielfach als Minijobber beschäftigt sind – rückwirkend ab 1. Januar 2018 für zunächst fünf Jahre "von 15 auf 5 Prozent abgesenkt" werden. Damit würden die ohnehin geringen Rentenansprüche der Betroffenen nochmals deutlich reduziert. Zudem müssten sie – sofern sie bereits rentenversicherungspflichtig waren und dies auch bleiben wollen – künftig 13,6 statt bisher 3,6 Prozent ihres Verdiensts aus eigener Tasche aufbringen.

Weiterlesen auf der Seite der Rentenversicherung: Link
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Kosten für Schulbücher ab Klasse 11

In einem aktuellen Urteil hat das Landessozialgericht Niedersachsen entschieden, daß die Kosten für Schulbücher vom Jobcenter zu übernehmen sind. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, da die Berufung zugelassen wurde.

Einen ersten Überblick gibt der Artikel in Spiegel, allerdings fehlen hier Details. Das komplette Urteil ist hier zu finden.

Zusammenfassung:

Die Schulbedarfspauschale (70 € im August und 30 € im Februar) deckt nur die Kosten für persönliche Ausstattung (Ranzen, ..) sowie Schreib-, Zeichen- und Rechenmaterialien (inkl. Taschenrechner) ab, enthält aber nicht die Kosten für Schulbücher.

In Niedersachsen werden Schulbücher bis einschließlich Klasse 10 kostenlos gestellt oder können kostenlos ausgeliehen werden, sofern man ALG 2, Wohngeld o.ä. bezieht. Bis einschließlich der 10. Klasse kommt also keine Kostenerstattung durch das Jobcenter infrage.

Ab der 11. Klasse besteht in Niedersachsen keine Lernmittelfreiheit mehr, Schulbücher müssen meist selbst bezahlt werden. ALG 2-Empfängern steht daher laut dem Urteil eine Kostenerstattung zu, sofern die Kosten erheblich sind. Als "erheblich" gelten in der Regel 10 Euro im Monat - unter Umständen lohnt sich ein Antrag aber auch dann, wenn die Kosten für Schulbücher geringer sind.

Weitere Informationen erhalten Sie z.B. vom Diakonischen Werk.

Sprechzeiten der Sozialberatung: Montag + Mittwoch von 10 - 12 Uhr sowie nach Vereinbarung.





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Jobcenter muss Kosten einer Brillenreparatur übernehmen


Bezieher von ALG II (Hartz IV) haben einen Anspruch auf Übernahme der Kosten der Reparatur ihrer Brille. Dies entschied das BSG mit Urteil vom 25.10.2017, B 14 AS 4/17 R

Hintergrund ist, daß ALG II-Bezieher gegenüber dem Jobcenter einen Anspruch auf Übernahme ihrer Kosten für die „Anschaffung und Reparaturen von orthopädischen Schuhen, Reparaturen von therapeutischen Geräten und Ausrüstungen sowie die Miete von therapeutischen Geräten“. Hierzu zählen auch Brillen, so das BSG.

Das Jobcenter muß allerdings nur die Reparatur einer Brille übernehmen, nicht den Kauf einer Brille. Dies kommt nur in seltenen Fällen in Betracht.

Tip: Beantragen Sie die Übernahme der Reparaturkosten für Brillen und andere therapeutische Geräte beim Jobcenter, möglichst vor dem Reparaturauftrag. Sollte der Antrag abgelehnt werden, können Sie gern zur weiteren Beratung zu uns kommen.

Weitere Informationen gibt es z.B. bei der Sozialberatung Kiel und natürlich bei uns.

Sprechzeiten der Sozialberatung: Montag + Mittwoch von 10 - 12 Uhr sowie nach Vereinbarung.


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Höheres Schonvermögen im SGB XII

Sozialhilfe: Freibetrag jetzt 5.000 Euro je Person

Die Regelung gilt bereits seit April: Sozialhilfe erhält man auch dann, wenn man noch bis zu 5.000 Euro Vermögen je Person hat. Bisher galt eine Grenze von 1.600 bzw. 2.600 Euro (und nur eine geringere Erhöhung für den Ehepartner).

Weitere Informationen gibt es hier
http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2017/vermoegensschonbetrag-wird-erhoeht.html

 Für weitere Fragen können Sie gern auch in die offene Sprechstunde kommen oder einen Termin vereinbaren.

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Bild: DW Stolzenau

Diakoniegottesdienst in Leese

Gehen, Hören, Bitten – diesen Dreischritt arbeitete Pastor Burkhard Meyer-Najda am vergangenem Sonntag im Diakoniegottesdienst in Leese als diakonische Schrittfolge aus dem vorgegebenen Predigttext heraus. Konkretisiert wurde diese Überlegungen durch Pastor Ingo Krause, den Diakoniebeauftragten des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum, der aus der vielfältigen diakonischen Arbeit in den 15 Kirchengemeinden berichtete. Eindrücklich vermittelte Vera Droste, Pflegedienstleitung der Diakoniesozialstation, den Gottesdienstbesuchern im Leeser Gemeindehaus einen Einblick in das Innenleben einer demenzerkrankten Seniorin.

Danach stand der Dank für engagierte Mitarbeit in der Diakonie im Mittelpunkt. Marion Kohlmeyer arbeitet seit 25 Jahren als Kursachbearbeiterin im Diakonischen Werk in Stolzenau und betreut darüber hinaus die Suppenküche und das Weltcafe. Pastor Ingo Krause dankte Frau Kohlmeyer für ihren langjährigen und zuverlässigen Dienst und würdigte ihre Freundlichkeit und Offenheit in der Beratungsarbeit. Zum Dank und als Zeichen der Wertschätzung überreichte er Marion Kohlmeyer das goldene Kronenkreuz der Diakonie. Mit einem bunten Blumenstrauß, den der Stiftungsvorsitzende Hartmut Willig überreichte, wurde Wilma Oderbein nach 2 Legislaturperioden aus der Mitarbeit im Vorstand der Diakoniestiftung verabschiedet. Pastor Krause bezeichnete die Landesbergerin als diakonisches Urgestein, denn seit 1986 hatte Frau Oderbein sich im Diakonieauschuss und Kirchenkreisvorstand für diakonische Anliegen eingesetzt. Zudem hätte sie auch im „Brot für die Welt“-Ausschuss und in der Partnerschaftsarbeit stets die weltweite Diakonie im Blick gehabt. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Kirchenvorstand zu einem Kirchkaffee ein, bei dem es zu angeregten Gesprächen kam.


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Neue Mietrichtwerte im Kreis Nienburg


Für Menschen mit wenig Geld, die Unterstützung vom Jobcenter oder Sozialamt erhalten, gelten neue Mietrichtwerte. Grundlage sind nicht mehr die Netto-Kaltmieten, sondern die Brutto-Kaltmieten (Grundmiete inkl. kalten Nebenkosten, ohne Heizkosten).

Trotz steigender Mieten gab es leider kaum Verbesserungen. Alleinerziehende, die neu ALG 2 beantragen, erhalten in der Regel sogar weniger Geld als nach den bisherigen Regelungen.

Gern prüfen wir Ihre Bescheide und beraten Sie, welche Leistungen Ihnen zustehen und wie wir Ihnen als Diakonie helfen können.

Sprechzeiten der allgemeinen Sozialberatung:
Mo+Mi von 10:00 - 12:00 Uhr (und nach Vereinbarung)
https://dwstolzenau-loccum.wir-e.de/sozialberatung
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Diakoniewoche in der Arche

In dem ev. Kindergarten „Arche“ in Stolzenau wuseln die Kinder auf dem Freigelände durcheinander. Alle sind aufgeregt, denn gleich kommen Eltern und Geschwister, um mit Ihnen einen Gottesdienst zu feiern. Vier Jungen haben sich auf eine Bank gestellt und singen fröhlich immer wieder den gleichen Liedausschnitt. „Da fallen Tropfen von dem Regen, der aus Wüsten Gärten macht.“ Dabei machen sie Handbewegungen, die sie mit ihren Erzieherinnen eingeübt haben. Und dann beginnt der Gottesdienst. Pastor Karsten Gelshorn begrüßt die Anwesenden und erklärt, was nun passieren wird. Auch Kreiskantor Andre Hummel ist gekommen und stimmt mit seinem E-Piano das erste Lied an. Die Kinder singen kräftig mit, wer kann bewegt die Hände so wie eingeübt. Von den Erzieherinnen hat Adriane Elbracht ein Erzähltheater aufgebaut, das sie nun öffnet. Anhand vieler großer Bilder berichtet sie den Kindern von einem Menschen, der von Räubern überfallen und geschlagen wird. Viele Menschen gehen an dem Verletzten vorbei, aber ein Fremder nimmt sich des Mannes an und bringt ihn in eine Herberge. Nach dieser eindrücklichen Geschichte singen alle Anwesenden das Diakonielied. Das anschließende Vaterunser beten die Kindergartenkinder in der Gebärdensprache. Pastor Gelshorn spricht den Segen und dann ist der Gottesdienst vorbei.

Der Diakoniebeauftragte des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum Pastor Ingo Krause bedankt sich bei den Kindern für die anregende Stunde und fragt, ob sie denn auch schon einmal einem Menschen geholfen haben. Kaum einer, der sich da nicht eifrig meldet. Er dankt auch der Kindergartenleiterin Marina Dubro und ihrem Team für den Einblick in die religionspädagogische Arbeit des Kindergartens und dann zieht der Duft von frischgebackenen Waffeln alle in seinen Bann.


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Bild: KK Stolzenau-Loccum

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Erneute Badekartenaktion der Diakoniestiftung

„Jetzt wird wieder plakatiert!“ kündigt Hartmut Willig, der Vorsitzende der Diakoniestiftung im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum an. Das Kuratorium hat 2.500 Euro für die neue Badekartenaktion bereitgestellt, damit Kinder aus Familien mit geringem Einkommen den Sommer im Freibad verbringen können. Anträge für die Saisonbadekarte für eines der Freibäder im Südkreis sind im Diakonischen Werk in Stolzenau, in der Langen Straße 47, erhältlich.

Der Diakoniebeauftragte im Kirchenkreis, Pastor Ingo Krause, hofft, dass durch die Plakataktion viele von diesem Angebot erfahren und ihren Kindern einen schönen Sommer ermöglichen.

„Gerne nehmen wir auch Zustiftungen entgegen, um der seit Jahren steigenden Nachfrage gerecht zu werden.“, sagt er.


Bild: Diakoniestiftung Stolzenau-Loccum

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Gemeinsames Frühstück


Die HARKE schreibt am 16.09.2015
„[Das gemeinsame Frühstück] soll auch eine Möglichkeit sein, den Menschen auf einer anderen Ebene zu begegnen als nur in der Beratung oder im Kleiderladen“, macht Pastor Krause deutlich. Es sei über die Sachhilfe hinaus entscheidend, dass man voneinander höre und miteinander rede." (weiterlesen)

Alle, die beim nächsten gemeinsamen Frühstück mit dabei sein wollen, sollten sich jetzt schon die Adventszeit vormerken. Den genauen Termin geben wir noch bekannt.
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Neue Herausforderungen für den Kleiderladen


In der HARKE vom 23.09.2015 heißt es:
Die Spendenbereitschaft der Menschen im Südkreis ist enorm, sagen die, die die vielen Sachspenden entgegennehmen, sie sortieren und an Flüchtlinge verteilen. Das Problem: Vielerorts sind die Lagerkapazitäten erschöpft, und auch die ehrenamtlichen Helfer stoßen an Grenzen. So geht es auch dem Kleiderladen in Stolzenau  (Weiterlesen)
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